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Auto-Steckbrief

OPEL Insignia Innovation 2.0 CDTi

Lange habe ich recherchiert. Denn den geliebten Adam abzugeben kommt für mich nur in Frage, wenn ein adäquater Ersatz gefunden wird. Der Nachfolger soll deutlich mehr Platz bieten, mit Sportsitzen ausgestattet sein und auch sonst eine umfangreiche Ausstattung mit Xenon, PDC und Navi aufweisen. Dafür habe ich auf mobile.de mehrere Suchen aktiviert, die mich automatisch informieren, sobald ein Auto mit den Kriterien neu eingestellt wird. Und der Preis muss stimmen. Ich fuhr im Vorfeld einige Autos zur Probe. Einen aktuellen BMW 116i zum Beispiel. Hat mir nicht wirklich gefallen. Eng - okay. Fahrleistungen - trotz 136 PS leider mau. Und viele Kleinigkeiten, die mich stören. Zum Beispiel liegt der Bordcomputer des 1er verdeckt hinter der Lenkrad-Abdeckung, ist somit nicht einsehbar. Warum macht man das? Ein Chevrolet Trax LS+ 1.4 AWD gefiel mir von der Sitzposition und der Raumökonomie besser. Nur leider sind das Cockpit und die Türverkleidungen doch arg plastikgeprägt. Damit hätte ich mich aber anfreunden können, zumal der Trax einige technische Goodies wie Rückfahrkamera oder Touchscreen auffährt.

Fahrzeugspezifikation

Modell OPEL Insignia Innovation 2.0 CDTi Erstzulassung 01. Dezember 2011 Motor 2,0 Liter Vierzylinder Diesel mit 118 kW/160 PS Getriebe 6-Gang-Automatik Farbe Graphitschwarz metallic Ausstattung 19-Zoll- Alufelgen im 5-Sternspeichen-Design, FlexRide Premium-Fahrwerk, Frontkamera, elektrische Sitze mit Sitzheizung und -belüftung, Standheizung, Nappaleder “Indian Summer”, Navi 900, Freisprecheinrichtung, autom. Parkpilot, OPC-Line Paket Innen.
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Rückenschonender Sitzkomfort: Sportliche Ledersitze “Indian Summer”.

Mein Langzeittest

Hier schreibe ich von Zeit zu Zeit meine Erfahrungen nieder. Und was mir sonst noch zum Auto einfällt.

07.05.2016

Am 29. April surrt mein Smartphone. Gleich zweimal. Ein weißer Astra mit Sportpaket aus Siegen. Und ein schwarzer 5-türiger Insignia mit Nappaleder-Ausstattung aus Luckenwalde. Ich bin neugierig. Samstag morgen telefoniere ich direkt um 9 Uhr mit dem Verkäufer von Autohaus Lautsch in Luckenwalde. Der Insignia ist top ausgestattet, hat 98 TKM auf der Uhr, ist scheckheftgepflegt und hat das super-schicke Indian Summer Nappaleder-Paket inklusive! Cognacfarbene Ledersitze mit Sitzbelüftung. Da geraten Dinge wie das adaptive Fahrwerk, die 6-Gang-Automatik oder die Standheizung fast zur Nebensache. Im Laufe der Woche besorge ich Kurzzeitkennzeichen (13,10 Euro Gebühr) und ein Bahnticket nach Luckenwalde. Der Ort liegt 50 Kilometer südlich von Berlin. Rund 5 Stunden Fahrzeit. One-way. Für die Rückfahrt aus dem schönen Brandenburg brauche ich auch noch einmal circa 5 Stunden. Dann ist es aber geschafft. Der “Neue” steht zuhause unterm Carport und wartet auf die Abmeldung des Adam. Denn erst dann gibt es für ihn Nummernschilder.

18.05.2016

Der Adam ist verkauft und umgemeldet. Da ich das alte Nummernschild weiter fahren möchte, melde ich erst heute den Insignia an. Für rund 45 ist die Anmeldung erledigt, eine grüne Plakette ist inklusive. Erste Ausfahrt mit dem Neuen! Ich freu mich.

10.06.2016

Nach gut vier Wochen und 1.500 Kilometern schildere ich mal meine ersten Eindrücke. Karosserie: Der Insignia ist eine große Limousine der Mittelklasse. Der Wagen bietet großzügig Raum auf allen Plätzen. Vorne und hinten sitzt es sich sehr bequem. Im Vergleich mit den “Premium”-Mitbewerbern Mercedes C-Klasse oder Audi A6 gelingt der Einstieg deutlich leichter, nämlich ohne sich zu verrenken. Der Kofferraum ist ebenfalls großzügig dimensioniert und lässt sich dank der hoch öffnenden Heckklappe leicht beladen. Innenraum: Das Armaturenbrett sieht wertig aus und lässt sich gut bedienen. Erster Eindruck: viele Knöpfe. Nach kurzer Eingewöhnung lassen sich damit alle Funktionen von Radio, Navi, Klima und Co. leicht bedienen. Den Bedienknopf vor der Armlehne habe ich noch nicht viel genutzt, obwohl dieser ergonomisch zu bedienen ist. Der Dachhimmel ist schwarz, was den sportlich-eleganten Eindruck verstärkt. Die Nappa-Leder-Sitze “Indian Summer” geben - wie man es von den Opel AGR-Sitzen kennt- sehr guten Seitenhalt und lassen sich perfekt einstellen. Motor/Getriebe: Mein erstes Auto mit Automatik. Warum eigentlich nicht schon eher? Denn es ist schon ein deutlicher Komfortgewinn, nicht mehr schalten zu müssen. Die Automatik macht das sanft und gut. Manchmal würde ich einen Tick eher hochschalten, um Sprit zu sparen. Die Leistung lässt sich stets wunderbar abrufen. Wenn nötig, schalte ich per Sport-Taste in den “Express-Modus” um. Gas, Lenkung und Dämpfer reagieren dann noch spontaner und direkter. Das ist schon ein cooles Gadget. Die 160 PS reichen eigentlich in allen Lebenslagen. Im dichten Stadtverkehr verbraucht der Wagen leider meist 7,x Liter Diesel. Auf der Landstraße + Autobahn sind 6 Liter üblich. Fahrwerk/Lenkung: Sicher und direkt. Genau, wie es sein soll. Die Lenkung ist schön straff und gibt gute Rückmeldung. Der Wagen lässt sich sehr gut um Ecken zirkeln, dank der 19- Zöller liegt das Auto satt auf der Straße, bietet aber genügend Restkomfort. Bei schlechten Strecken lässt sich der Fahrkomfort auf Knopfdruck dank des Tour-Modus steigern. Kosten: Der Insignia ist preiswert. Anschaffungskosten sind natürlich abhängig von Alter, Kilometerstand und Ausstattung. Ich habe das Auto günstig gekauft und erwarte, dass auch die Unterhaltskosten opel-typisch günstig sind. Die Versicherung nimmt 444 Euro bei Vollkasko SF 7 und 12.000 Kilometern. An jährlicher KfZ-Steuer werden 248 Euro fällig. Zwischenfazit: Der Insignia passt wie eine Lieblingsjeans. Fährt sich gut. Hat Platz für (fast) alle Eventualitäten. Eine gute Wahl.

26.10.2016

Bei kalten Wetter nutze ich desöfteren die Standheizung. Schön, in ein gut vorgewärmtes Auto zu steigen. Der Verbrauch hat sich bei ca. 6,5 Litern Diesel pro 100 Kilometer eingependelt. Angesichts meiner täglichen Fahrstrecke mit 75 % Landstraße und 25 % Stadtanteil ein akzeptabler Wert.

25.11.2016

Die kalten Tage kommen. Ich wechsele die Reifen. 19” Sommerräder runter, 17” Winterräder drauf. Der Wagen rollt deutlich sanfter ab und verbraucht rund 1 Liter weniger Sprit. Die Optik der 19 Zöller ist natürlich um einiges besser als die 17 Zoll Designfelgen.

05.12.2016

Morgens gibt es eine Überraschung! Minus 8 Grad, und das Auto springt nicht an. Gut, ich hatte den Wagen rund 14 Tage nicht bewegt. Aber reicht das schon aus, dass die Batterie platt ist? Oder ist es doch der Kraftstofffilter, der wegen des runtergekühlten, dickflüssigeren Diesels die Zufuhr blockiert? Mittags, bei Temperaturen um 0 Grad lässt sich der Wagen starten. Dies spricht für die Theorie “Filter dicht”. Allerdings ist am nächsten Morgen schon wieder Schluß. Der gerufene Pannendienst checkt die Batterie: 0% Energie. Ich lasse den Wagen überbrücken und bringe ihn zu Opel Wiens. Dort wird nach Prüfung eine neue Batterie eingebaut. Der Insignia ist 5 Jahre alt. Zeitgleich kann so die fällige Inspektion fürs 5. Jahr und der TÜV / Au mit erledigt werden.

24.03.2017

Bei Opel Wiens wird der neue Insignia B vorgestellt. Schnittiger, leichter und deutlich moderner als der bisherige Insignia A. Er gefällt mir auf Anhieb. Die Limousine trägt den Beinamen Grand Sport und ist ausschließlich mit großer Heckklappe, also als Fließheck- Modell erhältlich. Der Sports Tourer bietet nochmals mehr Platz.

13.07.2017

Kurzer Eintrag ins Logbuch: Habe ich schon erwähnt, dass mir die Automatik gut gefällt? Lässiges Cruisen ohne selbst zu schalten. Hätte ich früher nicht gewollt. Künftig möchte ich darauf nach Möglichkeit nicht mehr verzichten. 30.11.2017 Sechs Jahre wird der Insignia nun “alt”. Mit circa 115.000 Kilometern ist neben der üblichen Jahres-Inspektion der Zahnriemenwechsel dran. Außerdem meldet das Info-Display seit zwei Tagen die Meldung “Fahrzeug demnächst warten”. Es stellt sich heraus, dass eine Glühkerze defekt ist. Diese wird im selben Zuge mit ausgetauscht. Ganz billig ist das Vergnügen nicht. Für die Glühkerze werden 280 Euro fällig, die Inspektion inkl. Zahnriemenwechsel kostet happige 922 Euro. Der nächste Zahnriemenwechsel hat nun wieder sechs Jahre Zeit. 08.02.2018 Der Wagen steht zwar noch auf Winterrädern, aber vorbereitend zur Sommersaison habe ich zwei neue Reifen für die Vorderachse geordert. Die alten waren nun über sechs Jahre im Einsatz und hatten nur noch ein geringes Restprofil von <3mm. Über einen Internet-Händler gab es die Goodyear Eagle F1 XL in der Dimension 245/40 R19 98Y zum Stückpreis von 130,50 Euro. Zuzüglich Versand und Reifenmontage vor Ort ergibt sich ein Gesamtpreis von 304 Euro.

Kostenübersicht

Anschaffung Kaufpreis:              13.990 € Div. Zubehör/Winterreifen:          200 € Unterhalt Vollkasko 12 TKM (500/0) SB:          444 € Vollkasko 12 TKM (500/0) SB:          415 € KfZ-Steuer:                    248 € ---------- Inspektion/Service           (bei KM-Stand) Inspektion (105.468):                   182 € TÜV/AU nach 5 Jahren (105.468):         121 € Inspektion inkl. Zahnriemen (114.980):    922 € Verschleissteile            (bei KM-Stand) Starterbatterie (105.468)         175 € 2 Reifen, Goodyear 19” (116.401)         304 € Außerplanmäßige Reparaturen   (bei KM-Stand) Starterhilfe (105.468)            0 € Glühkerze  (114.980)                   280 € ---------- Mein Verbrauch
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